Die Theater-AG mit Frau Reisenauer gibt es schon seit einigen Jahren. Wir haben das Musical Tuishi pamoja aufgeführt, unser Publikum mit Sketchen zum Lachen gebracht und selbst ein Theaterstück erfunden: Hase PlemPlem im Wunderwald.
In diesem Jahr machen wir Tanztheater. Dafür hat Frau Reisenauer Unterstützung von einem echten Schauspielprofi – Miguel Bejarano. In Zusammenarbeit mit der Schulkultur im Amt für Kinder, Bildung und Kultur der Landeshauptstadt Saarbrücken läuft seit den Herbstferien in unsere Theater-AG das Projekt Körperausdruck und Theater.
Damit das Projekt gestartet werden konnte, hat der Förderverein unserer Schule für das erste Schulhalbjahr ein Drittel der Kosten übernommen. Seit dem zweiten Schulhalbjahr übernimmt das Amt für Kinder, Bildung und Kultur die gesamten Kosten. Darüber freuen wir uns sehr und sagen DANKE!
12 Jungen und Mädchen aus den Klassenstufen 2-4 haben es jetzt jeden Donnerstag nach der 5. Stunde ganz eilig in den Filmsaal zu kommen, denn dort findet unser Tanztheater-Training statt und wer gut Schauspielern will, muss Disziplin zeigen, die Sache Ernst nehmen und pünktlich sein, sagt Miguel. Das klingt anstrengend. Ist es auch. Aber es macht auch im wahrsten Sinne des Wortes "tierischen" Spaß, wenn wir uns auf dem Boden wälzen, uns in Sekundenschnelle von wilden Löwen in gackernde Hühner, flinke Fische oder bockige Maultiere verwandeln und zu der Musik von Camille Saint-Saens fleißig proben für den großen "Karneval der Tiere"!
Theatervorführung 2009
Tuishi pamoja
Tuishi pamoja – so heißt das Kindermusical aus dem FIDULA-Verlag, auf das wir uns seit Monaten vorbereitet haben, damit wir es bei unserem großen Ostermarkt am 08. März 2008 in der Schule vorführen können.
Nun wollt ihr sicher wissen, worum es in unserem Stück eigentlich geht und wer wir Schauspieler und Schauspielerinnen eigentlich sind.
Tuishi pamoja
... ist Swahili und bedeutet: Wir wollen zusammen leben!
Doch die Tiere der Savanne wollen davon nichts wissen. Die Giraffen finden Streifen doof und die Zebras können Punkte nicht leiden. Nur der Giraffenjunge Raffi und das Zebramädchen Zea sind neugierig aufeinander. Das sehen ihre Herden gar nicht gerne. Als die Löwen kommen und Raffi und Zea von ihren Herden getrennt werden, lernen sie sich kennen. Aber da fliegen ganz schön die Fetzen.
Erst als die drei Erdmännchen Moja, Mbili und Tatu (was auf Swahili nichts anderes als Eins, Zwei und Drei bedeutet) sich einmischen, merken die beiden, dass sie gemeinsam besser dran sind und es albern ist, sich darüber zu streiten, ob es besser ist Punkte oder Streifen auf dem Fell zu haben. Denn: „Doofe gibt’s in jeder Farbe“, erklärt Tatu. Raffi und Zea werden Freunde, doch fürchten sie sich nun, zu ihren Herden zurückzukehren. Auch hier helfen Moja, Mbili und Tatu, so dass am Ende alle Tiere gemeinsam singen:
He, ich kenne dich nicht,
du bist anders als ich.
Doch was daran dann so schlimm sein soll,
ja das versteh ich nicht.
Ich erzähl dir von mir
dann erzählst du von dir,
dann entsteht vielleicht
eine neue Freundschaft hier.
Punkte Streifen, das ist uns doch egal,
wir sind Freunde ein und für alle mal!
Kommt doch mit uns, lasst uns feiern, macht mit,
denn mit Freunden wird das Leben ein Hit!
Die Proben
Im Filmsaal wurde für uns die neue Bühne aufgebaut, die die Schule für solche Angelegenheiten angeschafft hat. Nach der Rollenvergabe, für die sich die Schauspieler vorsprechen mussten und schließlich abgestimmt wurde, konnte es mit dem Proben losgehen. Zunächst mussten Texte und Lieder gepaukt und Szenen geprobt werden. Dann haben wir gemeinsam Kostüme, Masken und Kulissen gebastelt. Dabei erhielten wir große Unterstützung von zwei Müttern: Frau Frey und Frau Schraut! Sie waren fast jeden Donnerstag bei den Proben mit dabei und haben angepackt, wo sie nur konnten. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön!
Herr Gerlach sorgte dafür, dass die Technik stimmte, unsere Mikros funktionierten und er kümmerte sich auch für die Beleuchtung unserer Showbühne.
Auch ihm ein herzliches Dankeschön!
Die Aufführung
Am Samstag, war es dann soweit. In der letzten Woche haben wir jeden Tag geprobt und jetzt konnten wir es kaum noch erwarten, trotz der großen Aufregung, die wir spürten. Hundert Eintrittskarten hatten wir verteilt und weil es noch mehr Leute gab, die unser Stück sehen wollten, waren gleich zwei Auftritte geplant.
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Der Raum war brechend voll, aber die Schauspieler ließen sich davon nicht beeindrucken. Alles hat super geklappt. Besondere Gänsehaut verursachte Raffis (Noemis) Solo-Balade „Manchmal möchte ich“. Im Publikum wurde es dabei ganz still und sie bekam viel Applaus. Über die frechen Erdmännchen mussten die Zuschauer lachen und am Schluss haben alle den „Freundschaftshit“ klatschend mitbegleitet.
Das war unserer Premiere! Es hat Spaß gemacht!
Frau Reisenauer, Frau Frey und Frau Schraut bekamen ein kleines Dankeschön und nach der zweiten Aufführung wurde für die Schauspieler zum Ostereiersuchen in den Schulgarten eingeladen.
Am letzten Schultag vor den Osterferien führen wir das Stück noch einmal für alle Schüler/innen und Lehrer/innen unserer Schule auf!
